Stefan Horngacher Ehefrau

Stefan Horngacher Ehefrau: Der ehemalige österreichische Skispringer Stefan Horngacher (* 20. September 1969 in Wörgl) ist derzeit Skisprungtrainer. Seit April dieses Jahres ist er Bundestrainer der deutschen Skisprungmannschaft.

Der gebürtige Bad Häringer Horngacher begann seine Ausbildung in den 1970er Jahren in Wörgl, wo er mit selbstgebauten Sprüngen seine Helden auf Kinderbeinen nachahmte. Ein Internat für Skifahrer, Stams, war seine Schule.

1994 und 1998 gewann er mit der österreichischen Springmannschaft bei den Olympischen Spielen Bronze. 2002 wurde er bei den Olympischen Spielen in Salt Lake City Fünfter im Weitsprung.

Stefan Horngacher Ehefrau
Stefan Horngacher Ehefrau

1991 gewann er mit seinen Teamkollegen Ernst Vettori, Andreas Felder und Heinz Kuttin die Nordische Skiweltmeisterschaft im Val di Fiemme, Italien.

Bei den Weltmeisterschaften 2001 gewann er Gold in der ersten Mannschaftswertung von der Normalschanze. In Lahti wurde Bronze geholt, 1993 trat die Mannschaft auf einer Großschanze bei den Weltmeisterschaften in Falun und 1999 in Ramsau an, wo sie insgesamt drei weitere Medaillen gewannen.

Mit Siegen auf dem Kulm 1991 und Zakopane 1999 hat Horngacher zwei Weltcups im Skifliegen bzw. im Springen gewonnen. Außerdem war er mit der österreichischen Nationalmannschaft viermaliger Weltmeister.

Als Horngacher in den Ruhestand ging, wurde er Co-Trainer von Heinz Kuttin in Polen, wo er mehrere Jahre mit Hannu Lepistö zusammenarbeitete.

Bis Anfang 2006 war er Stützpunktleiter in Hinterzarten, wo er die Nachwuchsmannschaft des Deutschen Skiverbandes (DSV) trainiert. Während die Saison 2005/06 von Martin Schmitt noch in einer tiefen Krise steckte, wurde er als Personal Trainer geholt.

2008 übernahm er die Leitung der B-Mannschaft des DSV. Da er damals Bundestrainer war, delegierte er diese im Sommer 2011 an Ronny Hornschuh. WM-Co-Trainer Werner Schuster wurde ernannt.

Stefan Horngacher Ehefrau
Stefan Horngacher Ehefrau

Der Polnische Skiverband gab am 24. März 2016 die Ernennung von Horngacher zum neuen Cheftrainer bekannt, der den zurückgetretenen Ukasz Kruczek ersetzt.

Horngacher trat am gleichen Tag als Trainer der polnischen Nationalmannschaft zurück, an dem er drei Jahre zuvor seinen Abgang angekündigt hatte. Polen war während seiner Amtszeit kurz davor, die Mannschaftsweltmeisterschaften 2017 und 2018 und die Bronzemedaillen bei den Olympischen Winterspielen zu gewinnen. Dawid Kubacki wurde Weltmeister 2019, Kamil Stoch gewann die olympische Goldmedaille.

Am 3. April gab der Deutsche Skiverband (DSV) bekannt, dass Horngacher nach Schusters Rücktritt das Amt des Bundestrainers übernehmen wird.

Zwei Wochen nach seinem Kreuzbandriss ist Skispringer Stephan Leyhe in besten Händen. Betreut wird der 28-Jährige von der Physiotherapeutin Nicole Hoffmeyer, der Ehefrau von Bundestrainer Stefan Horngacher.

Sven Hannawald und Martin Schmitt waren zwei der ehemaligen Schützlinge von Hoffmeyer während seiner Tätigkeit für den Deutschen Skiverband. Leyhe lebt schon lange im Schwarzwald, genau wie die Horngachers.

Trotzdem ist Leyhes Bewegungsradius stark eingeschränkt. „Spazieren gehen ist aber noch keine große Sache. Mit den Gehhilfen sind nur 50 Meter zu Fuß möglich“, findet sich auf der Homepage des SC Willingen ein Zitat von ihm. Ansonsten machen „Lernen, Lesen und Videospiele“ den Großteil seines Terminkalenders aus.

Stefan Horngacher Ehefrau
Stefan Horngacher Ehefrau

Am 11. März zog sich Leyhe beim letzten Sprung der Saison in Trondheim eine schwere Verletzung zu. Das Weltmeisterteam hingegen hatte Glück: Die Operation wurde wegen des Coronavirus kurz vor der Pause in der Sana-Klinik durchgeführt. Zur Reparatur des Meniskusrisses wurde eine endogene Quadrizepssehne als Ersatz des vorderen Kreuzbandes verwendet.

Leyhe dachte bereits darüber nach, was als nächstes kommen würde. Es sei nun möglich, sich für die nächsten Monate auf die Rehabilitationsarbeit zu konzentrieren, mit Blick auf den Oberstdorfer Weltcup in naher Zukunft, sagte er.

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