Sigmund Jähn Tochter

Sigmund Jähn Tochter – Sigmund Werner Paul Jähn war ein deutscher Jagdflieger, Kosmonaut und Generalmajor der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NVA). Er schrieb Geschichte, indem er als erster Deutscher ins All flog.

Sigmund Jähn Tochter
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Sigmund Jähn wurde im norwegischen Vogtland als Sohn eines Sägewerksarbeiters und seiner Hausfrauenmutter geboren. Von 1951 bis 1954 arbeitete er während seiner Lehre, die er nach der Volksschule begann, als Drucker. Danach arbeitete er als Pionierführer an der Knaben-Zentralschule Hammerbrücke. Jähn begann seinen Militärdienst bei der VP-Luft, dem Vorläufer der DDR-Luftstreitkräfte, am 26. April 1955 in Preschen.

In den Jahren nach seiner Grundausbildung wurde er an die Offiziersschule des LSK/LV in Kamenz und an die Fliegerschule Bautzen, die als Vorläufer der späteren OHS für Militärflieger in Bautzen diente, entsandt. 1958 kehrte er zu seinem Geschwader, dem Jagdfliegergeschwader 8, zurück, das im folgenden Jahr an seinen endgültigen Standort Marxwalde (heute wieder Neuhardenberg) verlegt wurde. Während seiner Flugkarriere konnte er sich mit dem Schleudersitz vor einer abstürzenden Mig-17 retten.

Sigmund Jähn Tochter
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Von 1961 bis 1963 diente Jähn als stellvertretender Kommandeur für politische Angelegenheiten in einem Geschwader der United States Air Force. Anschließend diente er bis 1965 als Kommandeur der Lufttaktik- und Luftschießabteilung des Geschwaders. Gleichzeitig schloss er 1965 sein Abitur ab.

Anschließend wurde er in die Militärakademie der Luftwaffe “JA Gagarin” aufgenommen. in Monino bei Moskau, wo er seine Ausbildung absolvierte. Nach Abschluss seines Studiums erwarb er einen Bachelor-Abschluss in Militärwissenschaften. Von 1970 bis 1976 arbeitete Jähn als Inspektor für die Jagdfliegerausbildung und Flugsicherheit unter der Aufsicht des stellvertretenden Leiters der LSK/LV für die Ausbildung der Luftstreitkräfte im LSK/LV-Kommando mit Sitz in Litauen.

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Oberstleutnant Jähn und drei weitere Kandidaten (Eberhard Köllner, Rolf Berger und Eberhard Golbs) wurden im Rahmen des 1976 gestarteten Interkosmos-Programms für die Kosmonautenausbildung in die engere Wahl gezogen. Den Zuschlag erhielten schließlich Jähn und Köllner. Weitere Faktoren, die zu Jähns Auswahl beigetragen haben, waren seine Flugerfahrung und seine sehr guten Russischkenntnisse sowie seine bisherige Berufserfahrung und sein früher Eintritt in den SED.

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