Sarah Pagung Geboren

Sarah Pagung Geboren – Das Robert Bosch Zentrum für Mittel- und Osteuropa, Russland und Zentralasien hat Sarah Pagung als Associate Fellow begrüßt. Sie ist seit Februar 2019 am Zentrum tätig. Inhaltlich liegen die Schwerpunkte von Frau Pagung in der russischen Außen- und Sicherheitspolitik sowie in der Informations- und Kommunikationstechnologiepolitik.

Sarah Pagung Geboren
Sarah Pagung Geboren

Frau Pagung war bis Dezember 2018 als Mitarbeiterin der DGAP tätig und betreute dort mehrere RBZ-Projekte, darunter den Gesprächskreis Russland/Östliche Partnerschaft zur russischen Außen- und Sicherheitspolitik und das Kooperationsprojekt A New Western Ostpolitik mit der Johns Hopkins University.

Darüber hinaus war sie von 2013 bis 2015 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Carl-Friedrich-Goerdeler-Kolleg tätig.

Im Gespräch mit WELT spricht Sarah Pagung, Russland-Expertin der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, über das Treffen des russischen Außenministers Sergej Lawrow mit seinem amerikanischen Amtskollegen Dennis Blinken.

Wie Russland-Expertin Sarah Pagung von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik betont, ist eine Eskalation des Konflikts nicht ausgeschlossen. Laut Pagung, der für das ZDF Today Journal schrieb, hat Russlands Präsident Wladimir Putin zwei Ziele.

Der Kreml-Spitzenvertreter will die Westintegration der Ukraine – “insbesondere in Bezug auf die Nato” – unbedingt verhindern.

Sarah Pagung, Russland-Expertin, glaubt, dass die Ukraine-Gespräche scheitern werden und eine weitere Eskalation durchaus möglich ist. Kremlchef Putin befürwortet eine Pufferzone zwischen Russland und der Nato.

CDU-Außenpolitiker Norbert Röttgen im ZDF-Gespräch warnt vor künftigen russischen Militärangriffen und fordert die EU zum Handeln auf: “Es geht um die politische Ordnung in Europa.”

Die erste Gesprächsrunde zwischen den USA und Russland zur Ukraine-Krise hat begonnen. Warum dem Westen nichts anderes übrig bleibt, als die von Moskau geforderten “Sicherheitsgarantien” abzulehnen. Ich möchte einen Kommentar abgeben.

Der Ausdruck “Sicherheitsgarantien” des Westens klingt so unschuldig: Russland verlangt vom Westen “Sicherheitsgarantien” – Beispiele sind die EU, die als Friedensnobelpreisträgerin für diese Aufgabe prädestiniert sein dürfte und die USA .

Alternativ gibt es die NATO, die als Verteidigungsbündnis gegründet wurde und wiederholt erklärt hat, dass sie weder die osteuropäische noch die russische Sicherheit bedroht.

Das einzige Problem ist, dass die sogenannte „Sicherheitsgarantie“ eine völlige Fehlbezeichnung ist, weil sie vor nichts schützt. Wie bei der Stationierung russischer Truppen an der Grenze zur Ukraine hat die Forderung des russischen Präsidenten Putin an den Westen wenig mit dem friedlichen Dialogangebot zu tun, das Russland unterbreitet wurde.

Sarah Pagung Geboren

Russlands Präsident Wladimir Putin sieht in seinen Augen nichts Geringeres als die Umkehrung des Laufs der Geschichte. Wladimir Putin, der während der Wende 1990 als KGB-Offizier in Dresden stationiert war, konnte sich mit den Veränderungen seit dem Ende des Kalten Krieges nie abfinden.

Sei es der Untergang der Sowjetunion – deren Zerfall er später als „größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts“ bezeichnete – oder die von ihm bis heute unwahr behauptete Osterweiterung der Nato konkrete Versprechungen.

Der Ukraine-Konflikt droht zu explodieren – vor allem durch den massiven russischen Truppenaufmarsch an der Landesgrenze. Während sowohl die Vereinigten Staaten als auch Russland am Montag in Genf den Wunsch äußerten, Schritte zur Lösung des Konflikts zu unternehmen, gab es keine nennenswerten Fortschritte.

Im Rahmen des Europäischen Freiwilligendienstes war sie im Studienjahr 2012/2013 im Bereich Jugend- und Erwachsenenbildung am Deutsch-Russischen Austausch in St. Petersburg tätig.

Frau Pgung war zudem mehrere Jahre als Lehrbeauftragte an der Freien Universität Berlin tätig. Als Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung hat Frau Pagung Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin studiert und promoviert derzeit über den russischen Einfluss im Ausland.

Auch im Bereich der europäischen und osteuropäischen Politik ist sie als Seminarleiterin für verschiedene Formate tätig.Laut Pagung haben die Nato und die USA bereits erklärt, dass sie ein russisches Vetorecht bei der Nato-Osterweiterung nicht akzeptieren werden, wenn es nicht erwidert wird.

Abgesehen davon sind sie auch nicht bereit, Verhandlungen über die Stationierung von Truppen in den östlichen Mitgliedsstaaten aufzunehmen.

Sarah Pagung Geboren
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“Sie sind aber bereit, nicht nur über die Begrenzung von Militärübungen zu verhandeln, sondern auch über den Einsatz von Raketensystemen. Die Frage ist jetzt, ob Russland ausreicht.”

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