Sabine Christiansen Kinder – Sabine Christiansen (* 20. September 1957 in Preetz als Sabine Frahm) ist eine deutsche Fernsehmoderatorin, Journalistin und Produzentin.

Sabine Christiansen Kinder
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Sabine Christiansen ist im schleswig-holsteinischen Schellhorn bei Preetz aufgewachsen. Von 1976 bis 1982 war sie nach dem Abitur am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Preetz und einer Sprachausbildung als Flugbegleiterin bei der Lufthansa tätig. Von 1983 bis 1985 erhielt sie ihre journalistische Ausbildung beim Norddeutschen Rundfunk Hamburg.

1986 heiratete sie Uwe Christiansen, Rechtsanwalt, Vorsitzender und Ehrenvorsitzender des Hamburger Tourismusverbandes, Geschäftsführer des Arbeitskreises Bildung & Medien der Norddeutschen Industrie- und Handelskammern, Mitglied des Kuratoriums der der Hamburger Journalistenakademie und langjähriges Mitglied des CDU-Wirtschaftsrats (Frau Christiansen ist selbst Vorstandsmitglied). Nach ihrer Scheidung im Jahr 1994 behielten sie den Künstlernamen Christiansen bei.

Von 1994 bis 2003 war sie mit Theo Baltz verheiratet. Er ist Fernsehproduzent und Geschäftsführer der Medienkontor Movie GmbH, bei der Christiansen zuvor als Moderator tätig war. Gemeinsam gründeten sie die Talkshow Sabine Christiansen. Die Ehe wurde 2003 annulliert, nachdem Baltz zugab, eine Affäre mit der Kollegin Ulla Kock am Brink zu haben. Die Ehepaare kannten sich.

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Sie war von 2003 bis 2006 mit Manfred Schneider verheiratet, der Aufsichtsratsvorsitzender der Bayer AG, Linde AG und RWE AG war.

Am 30. Juni 2008 heiratete sie in Paris den Franzosen Norbert Médus, der eine Jeansfirma mitbegründete und 2010 verkaufte. Médus, Vater zweier Kinder, heiratet zum zweiten Mal.

Vor allem zahlreiche Kommentatoren kritisieren ihren Umgang mit Diskussionen und Gesprächen: Statt nachzufassen, Meinungsäußerungen kritisch zu kommentieren und gegensätzliche Positionen gegenüberzustellen, dient sie lediglich als Schlagwort.

Dies ermöglicht insbesondere Politikern, ausgefeilte PR-Techniken einzusetzen und sich hinter rhetorischen Plattitüden und überzogenen gegenseitigen Anschuldigungen zu verstecken. Spiegel-Autor Matthias Matussek Christiansens kritisierte die unkritische Moderation eines Interviews mit Oskar Lafontaine im Jahr 2000 und bezeichnete sie in diesem Zusammenhang als “Deutschlands talentierteste Journalistenschauspielerin”.

Als Christiansen ankündigte, ihre Sendung beenden zu wollen, kommentierte Reinhard Mohr von Spiegel Online die “Mediensensation” mit: “Wenn unaufgeforderte Ratschläge erlaubt sind: Sabine Christiansen sollte ihre Sendung sofort beenden, hier und jetzt.” Es wäre ein Segen für alle Seiten.”

Claudia Riesmeyer und Martina Thiele identifizierten in diesem Umgang mit einer renommierten Kollegin eine frauenfeindliche Tendenz und stellten sie in den Kontext einer kritischen Diskursanalyse der Spiegel-Berichterstattung.

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Im Vergleich zu Mohr lobte die Jury des Bundesverbandes der Fachjournalisten ihre “beeindruckenden journalistischen Leistungen” und ihre Fähigkeit, komplexe politische und wirtschaftliche Inhalte für ein breites Publikum aufzubereiten. Die Mediendirektorin mit ihrer Entscheidung, ihr ARD-Programm einzustellen, widersprach dieser Ansicht weitgehend.

Christiansen geriet 2008 in die Kritik, weil er mit dem Automobilhersteller Daimler AG einen Vertrag über die Öffentlichkeitsarbeit unterzeichnet hatte, ohne die ARD zu informieren. In ihrer Sendung Mein 2008, die am 11.

Januar 2008 ausgestrahlt wurde, zeigten sie neben Daimler-Chef Dieter Zetsche, der auch bei Daimler und Mercedes-Benz PR-Termine wahrnimmt, mehrere Prominente. Christiansen verteidigte sich mit der Behauptung, der Vertrag sei erst nach Ausstrahlung der Sendung “in Kraft getreten”.

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