Rita Russek Krankheit – Schließlich gab er seiner Krankheit nach und starb. Dass Regisseur Bernd Fischerauer schwer an Krebs erkrankt war, ist längst bekannt. Nun ist der Kampf um sein Leben beendet. Der Ehemann der 74-jährigen Tatort-Schauspielerin Rita Russek ist gestorben.

Bei einer Lesung im Münchner Lustspielhaus im Februar zeigte Bernd Fischerauer bereits Anzeichen seiner Krebserkrankung. Er versuchte auch nicht, vor dem Publikum zu verbergen, wie schlecht es ihm ging. „Sie können sehen, wie ich vorher aussah und wie ich jetzt aussehe“, sagte er der tz. Bis zu seinem letzten öffentlichen Auftritt hatte der Regisseur stark abgenommen. Bunte sagt, er habe am Montag aufgehört, um sein Leben zu kämpfen.

Seine Frau Rita Russek steht ihm seit 17 Jahren zur Seite, nicht nur in den letzten harten Wochen. Vor acht Jahren heirateten sie heimlich auf der italienischen Insel Elba. Nun muss sich die „Tatort“-Schauspielerin für immer von ihrem Mann verabschieden.

Rita Russek besuchte die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main. Danach trat sie dem Ensemble des Residenztheaters des Bayerischen Staatsschauspiels in München bei und blieb dort längere Zeit. In Luc Bondys 1973er Produktion von Edward Bonds Stück The Sea spielte sie ein junges Mädchen namens Jilly. In dieser Zeit arbeitete sie mehrmals mit Ingmar Bergman zusammen.

Er führte mit ihr Stücke auf wie Tartuffe, Nora und Yvonne, Prinzessin von Burgund. 1984 war sie auch in Hans Lietzaus zu sehen. Sehen Sie sich eine Inszenierung von King Lear von William Shakespeare an. 1986 löste sie ihre Verlobung, weil der Grossteil der Gruppe nach Basel zog und sie bei ihrer Familie bleiben wollte. Einige der Stücke hat sie selbst inszeniert. 1996 erhielt sie für ihre Inszenierung von Scenes from a Marriage, die in Paris, Montreal und London gezeigt wurde, eine Nominierung für den Molière-Theaterpreis als beste Regie in Paris.

Fernsehen und Filme

Während sie noch am Residenztheater arbeitete, bekam Russek ihre erste Rolle im Fernsehen. 1976 war sie in der 16. Folge der ZDF-Krimiserie Derrick mit dem Titel „Tod der Kolibris“ mit Hans Stetters Frau Gubeck zu sehen. Ingmar Bergman, der mit ihr an einigen Theaterstücken gearbeitet hatte, setzte sie 1980 in seinem Drama Aus dem Leben der Marionetten als Mordopfer Katarina Krafft ein. Für die Rollen wurden ausschließlich Personen aus dem Ensemble des Staatsschauspiels ausgewählt. Seitdem hat Russek in einer Reihe anderer Filme und Fernsehsendungen mitgewirkt.

Im Juli 1982 hatte sie ihre erste Rolle im ARD-Krimi Tatort. In der Südwestfunk-Folge Blasslila Briefe spielte sie die verheiratete Grete Steinbeiss, die eine Affäre mit dem verheirateten Immobilienmakler Lutz Waldner (Wolf-Dietrich Berg) hatte. Es war der zweite Fall von Kriminalkommissarin Hanne Wiegand (Karin Anselm), die eine Affäre mit dem verheirateten Immobilienmakler Lutz Waldner (Wolf-Dietrich Berg) hatte. In Uwe Schraders Film Sierra Leone von 1987 spielte sie einen von Freds alten Schulfreunden (Christian Redl).

1990 wählte sie Bernd Fischerauer für die Rolle der Lora Roth in der zehnteiligen TV-Serie „Regina auf der Treppe“, die auf dem gleichnamigen Buch von Utta Danella über das Wirtschaftswunder basiert. In der ARD-Vorabendkrimishow Der Fahnder spielte sie von 1994 bis 1996 die wiederkehrende Rolle der Elli im gleichnamigen Buch von Peter Steinbach spielte sie die resolute Tatjana Zeitler, die im gleichen Haus wie Ulrich Mühe wohnte.

Von 1992 bis 2007 spielte sie an der Seite von Dietz-Werner Steck alias Kommissar Ernst Bienzles Freundin Hannelore Schmiedinger. Seit Mai 1998 spielt sie neben Leonard Lansink in der ZDF-Samstagskrimiserie Wilsberg die Hauptkommissarin Anna Springer von der Mordkommission Münster. In der zweiten Folge spielte sie Springer mit Lansink. Russek war verärgert darüber, dass sie für zwei 2018 gedrehte Folgen (Ins Gesicht geschrieben und Bielefeld 23), die in Bielefeld spielen, eine Auszeit vom Sender nehmen musste.

In „Ein Vater zum Verlieben“ aus dem Jahr 2001 spielte sie Claudia Brosche, eine betrügende Ehefrau, deren Ehemann (Dieter Pfaff) sie mit einer anderen Frau betrog. 2005 spielte sie die Kanzleramtsleiterin Birte Schmitz in der 12-teiligen ZDF-Fernsehserie Kanzleramt. In der ZDF-Sendung Familie ist war Wunderbares 2008 spielte sie die geschiedene Christine Bonhoff, die die Buchhandlung „Bücherinsel“ mietete. In der 2008 erschienenen TV-Komödie „Alter vor Schönheit“ spielte sie neben Fritz Wepper die Reporterin Vera Lichtenberg.

In der Komödie Adel Dich von Tim Trageser spielte sie 2011 die Ex-Frau der Hauptfigur Wendel Overmann, die eine Affäre mit seinem besten Freund Louis hat, gespielt von Wolfgang Bock. In dem Fernsehfilm „Zwei über den Berg“ unter der Regie von Torsten C.

Fischer spielte sie Margot Keilinger, deren Ehemann (Günther Maria Halmer) eine Affäre mit einer jüngeren Frau hat. Hajo Giesshe spielte die Witwe eines norddeutschen Kuckucksuhren-Fabrikgründers, der sich 22 Jahre nach seinem Tod noch immer um das von ihm gewünschte Gütesiegel bemüht. Zufälligpy Tessa Hennings Geschichte Mutti Stepping Out (2013) bilden sie, Eleonore Weisgerber und Maren Kroymann eine Gruppe von Aussteigern, die Deutschlands grauen Alltag verlassen und auf der Insel Gran Canaria ein neues Leben beginnen wollen.

Rita Russek Krankheit

2014 spielte sie die Rolle der Maria Birkenkamp in der zehnteiligen TV-Sendung Die Familiendetektivin. Im ARD-Fernsehfilm Verliebt in Amsterdam 2017 spielte sie Dorothea Baunna, eine Mutter, die ihren Sohn Max (Vladimir Burlakov) zum 30. Geburtstag mit ihrem Mann aus Amsterdam nach Deutschland holen will. Im März 2020 spielte sie die Mutter von Bernadette Heerwagens Figur Annie, die seit 17 Jahren verheiratet ist, aber eine Affäre hat.

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