Rene Weller Vermögen

Rene Weller Vermögen – René Theo Weller (* 21. November 1953 in Pforzheim) ist ein ehemaliger deutscher Boxer, der an der WBC-Weltmeisterschaft teilnahm. Neunmal Deutscher Meister und Vize-Europameister bei den Amateuren, zweimal Europameister der European Boxing Union (EBU) bei den Profis, war er auch EBU-Meister und Vize-Europameister bei den Amateuren. Fünfmal in Folge wurde er Deutschlands Boxer des Jahres.

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Der gelernte Heizungsfachmann und Goldschmied begann schon in jungen Jahren mit dem Boxen und arbeitete nebenbei als Aushilfskraft. Auch Wellers Vater Harald, der starb, als Weller 14 Jahre alt war, war vor seinem Tod viele Jahre Boxer gewesen. Im Alter von sechs Jahren begann er mit dem Judo und wurde erfolgreiches Mitglied des Pforzheimer Judo-Clubs.

Es war 1966, Weller kämpfte im blau-weißen Pforzheimer Boxring. Besonders unterstützt wurde er von Trainingspartner Heinz Weishaar. Laut Weller war Weishaar derjenige, der ihn entdeckt hat, und er verdankt ihm sein gesamtes Berufsleben.

Am 20. Januar 1968 gewann er als erster Mensch des Boxverbandes Baden einen überregionalen Kampf bei einem vom Verband gesponserten Schauturnier. 1969, bei den Badener Meisterschaften, wurde Weller zum besten Jugendkämpfer im Bantamgewicht gekürt. Abgesehen davon spielte er in seinem Jugendfußball die Position von Weller.

1972 wurde er der erste deutsche Meister im Bantamgewicht, als er Hans Pillarz in einem Meisterschaftskampf besiegte. Von 1973 bis 1976 gewann er viermal in Folge die Deutsche Meisterschaft im Federgewicht und von 1977 bis 1980 viermal in Folge die Deutsche Meisterschaft im Leichtgewicht. Von 1977 bis 1980 gewann er viermal in Folge die Deutsche Meisterschaft im Leichtgewicht.

Im Juni 1973 schied er im Viertelfinale der 20. Europameisterschaft im serbischen Belgrad nach Punktgleichheit mit dem späteren Silbermedaillengewinner Zoran Jovanovi aus. Bei den 21. Olympischen Sommerspielen 1976 in Montreal vertrat er Deutschland im Schwimmwettbewerb.

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Er gewann den Titel im Federgewicht gegen den Franzosen Serge Thomas, bevor er im Finale des Turniers gegen den Rumänen Gheorghe Ciochină ausgeschieden wurde. 1977 erreichte er das Halbfinale der 22. Europameisterschaft in Halle (Saale), wo er im Halbfinale gegen den späteren Europameister Ace Rusevski verlor.

Im Mai 1979 startete er im Leichtgewicht bei den 23. Europameisterschaften in Köln, wo er Dritter wurde. Nachdem er seine letzten drei Spiele gegen den Schweden Ove Lundby, den Tschechen Ladislav Konen und den Rumänen Ilie Dragomir gewonnen hatte, rückte er ins Finale vor. Auf der anderen Seite wurde er in diesem Spiel gegen Viktor Demyanenko aus der Sowjetunion nach Punkten geschlagen.

Bei der ersten Weltmeisterschaft, die im Oktober 1979 in New York ausgetragen wurde, schied er im Halbfinale gegen den Amerikaner David Armstrong aus, der das Spiel nach Punkten gewann.

Im Oktober 1980 nahm er am internationalen “100 Years of British Boxing Tournament” teil, wo er nach dem Sieg über Gary Felvus in der Endrunde die Goldmedaille im Leichtgewicht mit nach Hause nahm.

Ein Jahr später nahm er im finnischen Tampere an der 24. Europameisterschaft teil, unterlag aber in seinem zweiten Kampf gegen den zweimaligen Europameister Viktor Rybakov nach Punkten. Weller war ein Boxer, der für den TSV Bayer 04 Leverkusen in der Box-Bundesliga antrat.

Rene Weller Vermögen
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Weller hat zwei Kinder aus einer früheren Beziehung: eine Tochter und einen Sohn. Seit November 2013 ist er mit der Journalistin Rosemaria (Maria) Dörk verheiratet, die in seiner Heimatstadt Pforzheim lebt, wo er angeblich eine Boxschule betrieben hat. Im Jahr 2014 wurde bei Weller eine genetische Mischdemenz diagnostiziert, eine Form der Alzheimer-Krankheit.

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37 Millionen Euro

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