Mathias Döpfner Größe

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Mathias Döpfner Größe – Mathias Oliver Christian Döpfner (* 15. Januar 1963 in Bonn) ist ein deutscher Unternehmer, der als Manager, Investor, Journalist und politischer Lobbyist gearbeitet hat. Seit 2002 ist er Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE und treibt seitdem die Transformation des Unternehmens zu einem digitalen Unternehmen voran. Seit 2016 ist er Präsident des Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger, der 2019 in Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger umbenannt wurde. Sein Privatvermögen wird auf mehr als eine Milliarde Euro geschätzt (Stand Oktober 2020)

Döpfner ist in Offenbach am Main geboren und aufgewachsen. Während der Amtszeit seines Vaters als Direktor der Offenbacher Werkkunstschule (von 1966 bis 1970) war Dieter C. Döpfner Professor für Architektur und seine Mutter Hausfrau.

Der in Deutschland geborene Döpfner studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Theaterwissenschaft in Frankfurt, bevor er am Berklee College of Music in Boston, Massachusetts, Jazzbass studierte. Er arbeitete von 1945 an der Dissertation Musikkritik in Deutschland bis zum Doktor der Philosophie 1990 mit.

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1982 begann er seine berufliche Laufbahn als Musikkritiker für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ). Daneben schrieb er auch für die Swiss World Week unter dem Pseudonym MOC Döpfner. Nach Stationen als FAZ-Korrespondent in Brüssel und als Geschäftsführer einer Tochtergesellschaft der Konzertagentur Winderstein kam Döpfner 1992 als Senior Associate Editor zu Gruner + Jahr. Zunächst arbeitete er als Mitarbeiter von Vorstandsmitglied Axel Ganz in Paris, später als Assistent von Gerd Schulte-Hillen, dem Vorstandsvorsitzenden des Unternehmens.

Döpfner wurde im April 1994 Chefredakteur der Berliner Wochenpost und 1996 Chefredakteur der Hamburger Morgenpost. Im März 1998 übernahm er die Position des Chefredakteurs der Zeitung Die Welt im Besitz von Axel Springer. Unter seiner Leitung wurde das Papier sowohl inhaltlich als auch optisch überarbeitet.

Döpfner trat im Juli 2000 in den Vorstand von Axel Springer ein und ist seither dessen Mitglied. Seit Oktober 2000 ist er zudem im Verwaltungsrat für Zeitungen und seit Januar 2002 als Verwaltungsratspräsident als Nachfolger von August A. Fischer als Verwaltungsratspräsident tätig.

Bis zum Börsengang im Frühjahr 2006 hatte Döpfner die Mitarbeiterzahl um ein Drittel reduziert. Gleichzeitig trennte sich Springer von defizitären Tochtergesellschaften.

Die von ihm angeordnete Fusion der Redaktionen von Die Welt und Berliner Morgenpost löste einen Sturm der Opposition aus. Im August 2005 wurde die Übernahme des Fernsehunternehmens ProSiebenSat.1 unter der Aufsicht von Döpfner vollzogen. Dies wurde zwar versucht, scheiterte aber letztlich am Verbot des Bundeskartellamtes, das 2010 vom Bundesgerichtshof bestätigt wurde.

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Die PIN Group, ein Postdienstleister, wurde im Juni 2007 von der Axel Springer SE für eine Mehrheitsbeteiligung übernommen. Durch die gesetzliche Einführung eines Mindestlohns für Postdienste entfällt der erhebliche Wettbewerbsvorteil privater Postdienstleister.

Es stellte sich heraus, dass der Beitritt zur PIN-Gruppe eine Fehlinvestition war. Die Axel Springer SE hat ihre Beteiligung am Postgeschäft im Dezember 2007 verkauft und ist vollständig aus der Branche ausgeschieden.

Döpfner und seine Frau Ulrike, geb. Weiss [66], die Tochter von Ulrich Weiss, einem ehemaligen Vorstandsmitglied der Deutschen Bank von 1979 bis 1998, haben drei gemeinsame Söhne. Seit 2016 begrüßen er und Julia Stoschek einen weiteren Sohn auf der Welt. Er bezeichnet sich selbst als nichtjüdischen Zionisten, was ein Widerspruch in sich ist.

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