Martin luding ehefrau: Sein 2500. Durchspielen war nicht genug. Es ist die Rolle von Martin Luding (50 Jahre alt) als „THE Caveman“, der Höhlenmensch, der die lange Geschichte der Beziehung zwischen Mann und Frau erklärt.​

Coronabedingt spielen die Berliner am Samstag in den Wühlmäuse. Trotzdem ist er froh, dass er wieder auf der Bühne steht. Die Pandemie erzwang die Absage von 170 Auftritten für den Schauspieler. Für ihn passte ein Einjahresvertrag in der ARD-Seifenoper „Rote Rosen“ perfekt.

Im Oktober war Jens Reichard, ein wagemutiger Ingenieur, in eine Reihe von Liebesaffären verwickelt. „Aufgrund meiner Bühnenauftritte hätte ich ohne Corona nicht so lange filmen können. Allerdings sagt Luding, dass die Dreharbeiten in Lüneburg ein wunderbares Erlebnis waren.

Die nächsten drei Wochen wird er in Berlin arbeiten und aus der Stadt zurück zu seinem Bauernhaus im Chiemgau pendeln. Drei Jahre nach ihrer Scheidung mietete er das Haus, „um die Tür hinter mir zu schließen“, so Luding.​

Theater- und Filmschauspieler Martin Luding (geb. 28.04.1971 in Berlin) Martin Luding, Diplom-Ökonom, arbeitete vor Beginn seiner Schauspielkarriere zunächst während der Schulzeit (1990-1995) und dann mehrere Jahre in der Berliner Immobilienwirtschaft mit eigenem Immobilienunternehmen.

Nach seinem Schauspielstudium bei Michael Graewe in Berlin von 1996 bis 1998 trat Martin Luding in zahlreichen Filmen und Fernsehshows sowie auf Bühne und Leinwand auf, darunter 1998 sein TV-Debüt in dem Entführungsdrama 36 Stunden – a Vater kämpft um sein Kind (SAT.1, Regie: Jörg Grünler).

Zu Martin Ludings vielen Schauspielarbeiten gehören die RTL-Serie Großstadtträume aus dem Jahr 2000 unter der Regie von Rolf Wellingerhoff; die ZDF-Serie Fünf Sterne 2005–2006 unter der Regie von Niki Müllerschön; der ARD-Film Das Geheimnis meiner Mutter von 2001 unter der Regie von Bettina Wörnle; die SAT.1-Serie Novak’s Ultimatum aus dem Jahr 2002 unter der Regie von Andreas Prochaska; und die Folge 2020 der TV-Serie Soko Wismar Specia).

Neben seiner Tätigkeit als Filmemacher ist Martin Luding seit 2002 in der Solokomödie Caveman (Regie: Esther Schweins) in Deutschlands Kinos zu sehen, die von 2.500 Zuschauern (davon 900 in Stuttgart) gesehen wurde.

Mit seiner Theaterproduktionsfirma „btm braintain media“ hat Martin Luding verschiedene Theater-Comedy-Programme sowie einen Sketch-Comedy-Männerabend geschrieben, entwickelt und mitgespielt. (2006) Up and Away – eine Reisekomödie

Seitdem hat sie in mehreren anderen Produktionen mitgewirkt, darunter das zeitgenössische Stück The God of Carnage (2014–2016) sowie das klassische Stück Die Räuber (als Karl von Moor) (2016).

Rote Rosen lief von 2020 bis 2021 und Luding war ein reguläres Besetzungsmitglied. Das Solostück „Caveman“, das am Theater Stuttgart ein seltenes Jubiläum feiert, thematisiert den ewigen Konflikt zwischen Männern und Frauen. Seit zehn Jahren spielt der 41-jährige Martin Luding den Höhlenmenschen. Untersuchung eines Phänomens.

Caveman sagt das schon seit zehn Jahren: Männer und Frauen vertragen sich nicht. Trotzdem versuchen Männer und Frauen weiter, bis sie Erfolg haben. Wie lange müssen Sie noch spielen, bevor sich Ihre Warnungen bewahrheiten?

Wenn sich die Warnungen bewahrheiten, bin ich eher früher als später arbeitslos. Vor Jahren habe ich Theaterhaus-Intendant Werner Schretzmeier versprochen, dass ich so lange weitermachen werde, bis keiner mehr kommt.

16 Jahre waren sie zusammen, davon 12 als Mann und Frau. ‚Unsere Geschichte wurde einfach erzählt.‘“ An den Beziehungen habe sich nichts geändert, es habe keine neuen Partner gegeben“, sagt er laut. Ihre beiden älteren Söhne, 11 und 13 Jahre alt, leben derzeit jedoch bei ihrer Mutter in Stuttgart, wo sie ihn häufig besuchen.

Martin luding ehefrau

Meine Kinder konnten wegen der Heimschule nur drei Monate des Schuljahres bei mir in Lüneburg wohnen“, ergänzt er. Trotz aller Bemühungen konnte Martin Luding die Beziehung nicht retten. Auch seine Höhlenmenschennächte dürfen genutzt werden als Ehetherapie.

Martin Luding ist ein vielseitiger Schauspieler, der vor der Kamera und auf der Bühne gleichermaßen zu Hause ist. Zumindest in den letzten zwei Jahrzehnten. Die meiste Zeit widmet er jedoch der Rolle des Höhlenmenschen.

Als Teil eines Soloprogramms auf der Bühne untersucht dieser Monolog die komplizierte Beziehung zwischen Mann und Frau. Während dieses Programms trat Luding ungefähr 2.500 Mal auf der Bühne auf, vor einem Gesamtpublikum von mehr als einer halben Million Menschen.

Luding war überglücklich, als die ARD-Telenovela „Rote Rosen“ ihn um seine Dienste bat, als der Kulturbetrieb wegen der Pandemie stillgelegt werden musste. Jens Reichard, eine Figur in der 18. Staffel, wurde von ihm gespielt.

Martin Luding ist ein Multitalent, das seine Zeit privat zwischen Berlin, Stuttgart und dem Chiemgau aufteilt.

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