Mariama Jamanka Eltern – Mariama Jamanka ist eine deutsche Bobfahrerin, die bei den Olympischen Winterspielen 2018 im Zweierbob antrat und dort an der Seite von Lisa Buckwitz Gold gewann.

Mariama Jamanka Eltern
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Mariama Jamanka war die Goldmedaillen-Überraschung dieser Olympischen Spiele: Sie hatte noch nie ein Weltcup-Rennen gewonnen, aber in Pyeongchang fuhr sie im Zweierbob zu olympischem Ruhm. Ein Gespräch über den Goldcoup, ihre Heimatstadt Berlin und ihre Liebe zu rasenden Autos.

Es ist eine der bizarreren Geschichten, die aus den Pyeongchang-Spielen hervorgegangen sind und an der die Tochter einer Deutschen und eines Mannes aus Gambia beteiligt ist.

Sie hatte noch nie einen Weltcup gewonnen, nun stand die gebürtige Berlinerin ganz oben auf dem olympischen Treppchen. Ein Aufstieg, der quasi aus dem Nichts auftaucht. In ihrer glanzlosen Leichtathletikzeit konnte sie den Hammer 48 Meter weit werfen und war eine mittelmäßige Schwimmerin.

Schon als Kind experimentierte sie mit einer Vielzahl von Aktivitäten, darunter Reiten, Karate, Ballett, Cheerleading und Schwimmen. Auf die Idee, Wintersport zu betreiben, komme sie als Berlinerin nicht, sagt sie. Ihr Wurftrainer hingegen ermunterte sie, es mal mit dem Bobfahren zu versuchen.

Athleten aus der Leichtathletik werden häufig in den schnellsten Wintersportarten gecastet. Sie ist ein Tempomensch – und bezeichnet sich selbst als „Adrenalin-Junkie“.

„Ich fühlte mich wie ein hilfloser Sandsack, der die Strecke hinuntergeschleudert wird“, erinnert sie sich bei ihrem ersten Rennen vom Jugendstart in Oberhof.

Die Quereinsteigerin arbeitete zwei Jahre lang als Anschieberin hinten im Schlitten, bevor sie im Frühjahr 2015 an die Lenkseile wechselte. „Zunächst hätte mir niemand besondere Fähigkeiten zugetraut.“

Als Olympiasiegerin im Bob war Mariama Jamanka alles andere als prädestiniert. Sie war sportbegeistert und wollte Wettkämpferin werden. Mit rbb 24 sprach sie darüber, was sie an Berlin vermisst und wo sie den Adrenalinkick abseits der Bobbahn spüren möchte.

Folgende Aufgaben müssen Sie zunächst erledigen: Union und Hertha treffen als erste Mannschaften in Berlin ein. Als bestes Team des Jahres.

Als Bobfahrer zum Beispiel. So ist Mariama Jamanka, die 2018 mit ihrer Partnerin Lisa Buckwitz Fünfte bei der Berliner Sportler-Siegerwahl wurde, eine ehemalige Turnerin. In der Nähe der beiden wichtigsten Fußballvereine der Hauptstadt.

Jamanka hingegen hat wie Union und Hertha etwas mitgenommen. Nicht irgendetwas, sondern eine olympische Goldmedaille im Zweierbob. Und das, obwohl sie kurz vor den Spielen in Pyeongchang von ihrem Partner getrennt wurde, weil Bundestrainer René Spies Stephanie Schneider für die potentiellere Pilotin hielt und Jamankas Anschieberin Annika Drazek in die Reserve delegierte.

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Obwohl sie jetzt 29 Jahre alt ist, verließen sie und ihr neuer Partner Buckwitz das Olympic Sliding Center am schnellsten, nachdem sie die 16 Kurven der Strecke in kürzester Zeit absolviert hatten. Infolgedessen gewann sie im selben Jahr auch die Goldmedaillen bei der Weltmeisterschaft und den Weltmeisterschaften.

Eine beachtliche Leistung für jemanden, der aus Berlin stammt, einer Stadt, die nicht gerade als Wintersport-Mekka gilt, und sich für das Wochenende ganz andere Pläne gemacht hat.

Deutschlands Cheftrainer René Spies hat vor den Olympischen Winterspielen 2018 in Pyeongchang bei den Anschieberinnen der beiden führenden Frauen-Zweierbob-Teams des Landes einen Wechsel vorgenommen:

Drazek wurde Pilotin Stephanie Schneider zugeteilt, Jamanka wurde Schneiders ehemaliger Anschieberin Lisa Buckwitz zugeteilt. Schneider und Drazek waren das aufstrebendste deutsche Team für die Spiele in Pyeongchang, wobei Schneider und Drazek das aufstrebendste deutsche Team für die Py waren

Am Ende waren es Jamanka und Buckwitz, die die Goldmedaille mit nach Hause nahmen und damit die erste deutsche Zweierbob-Medaille seit 2006. Schneider und Drazek, die sich bei den Spielen beide Verletzungen zugezogen hatten, belegten den vierten Platz.

Hätte sie ihre erste Bobfahrt absolviert, hätte sie getrost sagen können, dass sie 1,70 Meter groß ist. Aber dass es noch viel mehr werden, ist unwahrscheinlich.

Um sich für den ersten Lauf zu qualifizieren, nahm Jamanka ein Angebot zum Bobtraining in Oberhof an, das angesetzt war: „Es ging nach rechts, nach links, auf und ab laufen, und ich hätte es nicht bemerkt, wenn wir es getan hätten.

Es ist ähnlich wie Achterbahnfahren, nur dass man nicht nach oben auf die Bahn schaut und ohne beobachten oder vorhersagen zu können, was als nächstes passieren wird. ” Für einen Adrenalin-Enthusiasten ist dies pures Gold.

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Jamaika wird beigebracht, wie man “festbindet”. Danach wird es angenehm. „Gut, dann lass uns Bob fahren“, sagt sie.

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