Margot honecker kinder: Margot Honecker (geborene Feist; geboren am 17. April 1927, gestorben am 6. Mai 2016) war eine ostdeutsche Politikerin, die vor 1989 eine wichtige Rolle im kommunistischen System spielte. Von 1963 bis 1989 war sie Ministerin für Volksbildung der DDR für Volksbildung).

Erich Honecker war von 1976 bis 1989 Staatsoberhaupt der DDR und von 1971 bis 1989 Parteivorsitzender.

Margot Honecker wurde wegen ihrer lila Haare und ihrer extremen stalinistischen Ideen als “Purpurhexe” bezeichnet, und der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse bezeichnete sie als “den am meisten verachteten Menschen” in der DDR.

Margot honecker kinder
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Sie ist verantwortlich für die Umsetzung des „Einheitlichen Sozialistischen Bildungswesens“ im Jahr 1965 sowie die Einführung der Wehrpflichtausbildung in den Schulen.

“Hinterließ ein trauriges Erbe gespaltener Familien”, wird ihr vorgeworfen, für die Zwangsadoption von Kindern politischer Häftlinge oder DDR-Flüchtlinge durch die DDR verantwortlich zu sein.

Sie gründete auch ein Lager für Kinder in Torgau, das als “Margots Konzentrationslager” bekannt ist.

Sie war eine der wenigen Ehefrauen regierender Führer der Kommunistischen Partei, die selbst über beträchtliche Macht verfügten, weil sie in der Regierung eine herausragende Rolle spielte, bevor ihr Mann an die Spitze der SED aufstieg.

Ihre Eltern, Gotthard Feist (1906–1993), Schuhmacher, und Helene Feist (ca. 1906–1940), Fabrikarbeiterin, bekamen Margot am 17. April 1927 in Halle als einziges Kind.

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Ihre Eltern waren beide aktive Mitglieder der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). Ihr Vater war ein nationalsozialistischer Kriegsgefangener, der in den 1930er Jahren in Buchenwald und Lichtenburg festgehalten wurde. Gestapo-Agenten durchsuchten ihre Wohnung mehrmals nach Anzeichen subversiver Aktivitäten.

Von 1938 bis 1945 forderte die Mädchenorganisation der NSDAP, Bund Deutscher Mädel, ihre Mitglieder auf, beizutreten, und sie tat es. Margots Mutter starb 1940, als sie 13 Jahre alt war.

Margot Feist, damals 22-jährige neu ernannte Vorsitzende von Ernst Thälmann, lernte ihren späteren Ehemann Erich Honecker im Dezember 1949 auf einer Reise nach Moskau zu den offiziellen Feierlichkeiten zum Gedenken an den 70. Geburtstag des sowjetischen Diktators Josef Stalin kennen.

Edith Baumanns Ehemann, der Vorsitzende der einzigen staatlich sanktionierten Jugendorganisation der DDR, der FDJ, begann eine Affäre mit einem wesentlich jüngeren FDJ-Funktionär.

Ihre Stellung im Deutschen Volksrat und in der Provisorischen Volkskammer hatte ihn bereits mit ihr in Kontakt gebracht, und er bemühte sich, ihre Beziehung streng geheim zu halten. Honeckers Frau befahl Walter Ulbricht, dem Generalsekretär der SED, nach Bekanntwerden der Beziehung Gas zu geben.

Margot Feist trat 1945 der KPD bei und blieb für den Rest des Jahrzehnts. Ihre politische Karriere begann 1946, als sie nach dem Zusammenschluss von SPD und KPD zur SED in die SED eintrat und für den Landesvorstand des FDGB in Sachsen-Anhalt arbeitete.

Viel diskutiert wurde darüber, welchen Einfluss sie auf ihren Ehemann, Staatsratspräsident Erich Honecker, hatte. Manche gehen so weit zu sagen, Honecker sei nichts weiter als eine Marionette seiner zweiten Frau gewesen.

Margot Honeckers kompromissloses Auftreten verschaffte ihr nach bisherigem Kenntnisstand einen festen Platz im DDR-Staatsgefüge und trug maßgeblich zur Erhöhung des politischen Drucks auf die Bildungseinrichtungen bei.

Dazu gehörten z. B. die Einführung des Militärunterrichts in Schulen und Hochschulen sowie die politische Einflussnahme von Kindern ab dem Kindergartenalter.

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Margot Feist wurde in Halle als Tochter von Schuhmachern und Matratzenarbeitern geboren. Sie wuchs in Elend auf. Sie arbeitete als kaufmännische Angestellte und nach der Grundschule als Telefonistin.

Am Anfang war es für beide schwierig. Mit 19 Jahren begann er seine FDJ-Ausbildung, bis 1946 war er Mitglied des FDJ-Bezirksvorstandssekretariats Halle. Margot leitete zwei Jahre später als Kultur- und Bildungsreferentin im Landesvorstand Sachsen-Anhalt die Sektion Kultur und Bildung der FDJ.

Als Sekretärin des Zentralrats der FDJ und Vorsitzende von Ernst Thälmann war sie die erste Frau im Amt der Vorsitzenden von Ernst Thälmann. Josef V. Stalin, der Herrscher des Sowjetreichs, feierte seinen 70. Geburtstag.

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