web analytics

Julian reichelt verheiratet- Julian Reichelt ist ein deutscher Boulevardreporter, Kriegsberichterstatter und Webvideoproduzent. Von Februar 2017 bis Oktober 2021 war er Bild-Chefredakteur und Chefredakteur Digital.

Die Axel Springer SE hat die Zusammenarbeit mit Reichelt zum 18. Oktober 2021 beendet, weil dieser trotz Abschluss eines Compliance-Verfahrens (siehe unten) Privates und Berufliches nicht klar voneinander getrennt und dem Vorstand darüber die Unwahrheit gesagt hat.

Nach ihm übernahm Johannes Boie die Bild-Chefredaktion. Er betreibt den YouTube-Kanal “Achtung, Reichelt!” seit Juli 2022, die von zahlreichen Medien als rechtspopulistisch eingestuft wird.

Sein Vater, Hans-Heinrich Reichelt, war freier Journalist und stellvertretender Chefredakteur der Berliner Bild-Redaktion. Auch seine Mutter, Katrin Reichelt, war als freie Journalistin für medizinische Themen tätig. Die Eltern haben den Medizinjournalismus-Verlag „Wonderful Years“ mitgegründet und betreiben die Homöopathie-Website „GLOBULIX.net“.

Reichelt besuchte das Othmarschen-Gymnasium in Hamburg, wo er 2000 sein Abitur machte. Von 2002 bis 2003 war er Volontär bei Bild und besuchte die Journalistenschule an der Axel-Springer-Akademie.

Er berichtete unter anderem über Kriege in Afghanistan, Georgien, Thailand, Irak, Sudan und Libanon. 2007 wurde er zum Chefreporter befördert.

Er übernahm im Februar 2014 die Chefredaktion von Bild.de als Nachfolger von Manfred Hart. Im November 2016 kommentierte Reichelt auf bild.de den Auflagenrückgang von BILD und den Reichweitenrückgang: „Nichts hat uns nachweislich so sehr an wirtschaftlicher Reichweite geschädigt wie unser klares, menschliches, empathisches Vorgehen in der Flüchtlingskrise.“

Reichelt übernahm den Vorsitz der Chefredaktion und damit die redaktionelle Gesamtverantwortung für die Bild-Zeitung, nachdem Chefredakteur Kai Diekmann den Springer-Verlag zum 31. Januar 2017 verlassen hatte.

Reichelt übernahm die Chefredaktion der Bild-Printausgabe, nachdem Tanit Koch, die einsame Frau an der Spitze von Bild, zum 1. März 2018 zurückgetreten war.

In der Folge setzte sich der dramatische Rückgang der BILD-Auflage fort: Rund 1,24 Millionen Exemplare betrug sie im ersten Quartal 2021, als Reichelt im März 2018 die Chefredaktion der Printausgabe übernahm.

Reichelt äußert sich häufig zu politischen Themen. Neben Kommentaren in der Bild-Tageszeitung und auf Bild.de tritt er in Talkshows wie Beckmann, Anne Will, Hart aber fair und dem WDR-Presseclub auf. Er hat auch zwei Romane geschrieben und veröffentlicht.

Im Februar 2015 forderte Reichelt den Gesetzgeber auf, sich für „schnelles Internet für alle“ einzusetzen. Der Breitbandausbau sei eine “wesentliche Grundvoraussetzung für die weitere Entwicklung eines Landes”.

Im August 2015 wehrte sich Reichelt als Chefredakteur in einem Prozess vor dem Oberlandesgericht Celle gegen eine Akkreditierungsvereinbarung, mutmaßliche IS-Kämpfer nur verpixelt auszustellen. Daraufhin entzog das Gericht dem Fotojournalisten die Akkreditierung für das Verfahren.

Alter42 Jahre
Vermögen$2 Millionen
Elternheinrich reichelt, julian reichelt katrin reichelt
Gewicht67 kg
Julian reichelt verheiratet

Der Presserat beschwerte sich im Juni 2016 über die Darstellung russischer Militäraktivitäten in Syrien unter der Überschrift „Putin und Assad bombardieren im Februar 2016“ auf Bild.de. Dabei ging es um einen einwöchigen Waffenstillstand.

Die Geschichte impliziert fälschlicherweise, dass Russland den kürzlich vereinbarten Waffenstillstand verletzt hat. Aus presseethischer Sicht erachtete der Ausschuss den Verstoß gegen journalistische Normen als so erheblich, dass er eine Missbilligung nach § 12 des Beschwerdeverfahrens aussprach.

Reichelt entgegnete, der Deutsche Presserat werde zu einem „Werkzeug der Kreml-Propaganda“. Einer Gehaltsschätzung des Medienmagazins „Kress pro“ widersprach Reichelt im November 2017 mit der Begründung, „eine Schätzung seines Gehalts würde das Risiko finanziell motivierter Straftaten gegen seine Familie erhöhen“. Er berichtet regelmäßig über die Gehälter zahlreicher öffentlicher Personen ohne deren Zustimmung.

Die Berichterstattung über den Fall des gestürzten „Bild“-Chefredakteurs Julian Reichelt hat in den vergangenen Tagen einen ungewöhnlich zurückhaltenden Ton angenommen. Inzwischen hat sich die Wahrnehmung entwickelt, dass Frauen in Beziehungen zu männlichen Vorgesetzten immer und grundsätzlich Opfer sind – auch wenn sie eine solche Verbindung wünschen.

Hinter einer solchen Sichtweise steckt ein Weltbild, in dem Frauen nicht die Möglichkeit haben, sich auszusuchen, mit wem sie schlafen wollen. Dies ist eine besonders schändliche Form der Diskriminierung, da sie sich als Besorgnis tarnt.

Es muss viel passiert sein, bevor Frauen diesen Schritt überhaupt wagen, denn die öffentliche Diskussion erzeugt allzu oft ein weiteres Trauma bei Opfern: Frauen, die sich als Opfer identifizieren, werden zum Gegenstand von Antagonismen. Springer hatte laut “Die Zeit” bereits 2018 eine mehrseitige Liste mit Beschwerden über sexistisches Verhalten vieler Männer, die Prozesse landeten in der Compliance-Abteilung.

“Am Ende ist es passiert, wie es oft in ähnlichen Fällen passiert: Die beteiligten Damen mussten sich erklären und rechtfertigen.” “Einige von ihnen verließen das Haus enttäuscht”, berichtete Die Zeit.

Accordi Anlässlich des Kress-Berichts schrieb Reichelt im internen Slack-Kanal: „Ich werde mich gegen Leute wehren, die mir schaden wollen, weil sie ‚Image‘ und alles, wofür wir stehen, nicht mögen.“

Julian reichelt verheiratet

Julian Reichelt soll damals nichts damit zu tun gehabt haben. „Ich kenne Julian seit über 15 Jahren, er war vier Jahre lang mein direkter Chef, und ich habe noch nie erlebt, dass er seine Position gegenüber dem Personal missbraucht“, sagt die ehemalige „Bild“-Autorin Anna von Bayern der „Zeit“.

Es wird angenommen, dass er Frauen unterstützte, die nach Übersee reisen wollten, und dass diejenigen, die als Reporter hartnäckig waren, sich praktisch blind auf ihn verlassen konnten.

0Shares

By admin

error: Content is protected !!