Horst Köppel Familie

Horst Köppel Familie – Herr Horst Köppel ist ein ehemaliger deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Spieler, der zuletzt von 2009 bis 2011 Trainer des FC Ingolstadt 04 war.

Horst Köppel Familie
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Köppel erzielte in seiner Karriere 83 Tore in der höchsten westdeutschen Spielklasse.Von 1966 bis 1979 spielte er als Stürmer für den VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach in der 1. Bundesliga. [1] Mit Borussia Dortmund gewann er 1970, 1971, 1975, 1976 und 1977 die Deutsche Meisterschaft.

Außerdem war er Mitglied der Gladbacher Mannschaft, die 1975 und 1979 den UEFA-Pokal gewann. Köppel verbrachte die Sommer 1976 und 1977 bei den Vancouver Whitecaps der North American Soccer League (NASL), wo er Mitglied des Teams war, das 1976 die Meisterschaft gewann.

Köppel bestritt von 1968 bis 1973 elf Länderspiele für die Nationalmannschaft und erzielte dabei zwei Tore. [2] 1972 war er Mitglied der deutschen Nationalmannschaft, die in Belgien die Europameisterschaft gewann, und spielte für sie.

Köppel hielt über 50 Jahre lang den Rekord für die meisten Tore eines Bundesligaspielers unter 20 Jahren (24 Tore), bis dieser Rekord, den auch Kai Havertz zwischenzeitlich aufgestellt hatte, 2020 von Jadon Sancho gebrochen wurde und durch Christian Pulisic ersetzt.

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Nach dem Ende seiner Spielerkarriere begann Köppel als Spielertrainer beim 1. FC Viersen, bevor er nach Abschluss seiner Spielerkarriere 1981 als Co-Trainer von Rinus Michels zum 1. FC Köln wechselte In der Saison 1981/82 wurde er von Arminia Bielefeld, einer Ligakonkurrentin, umworben, wo er die Position von Horst Franz erbte.

Die Arminen standen zu Beginn der Saison 1982/83 nach drei Spieltagen erstmals in der Vereinsgeschichte an der Spitze der Bundesliga-Tabelle und sind seither auf der Jagd nach einem Platz im UEFA-Pokal geblieben. Ein weiteres historisches Ereignis ereignete sich am zwölften Spieltag, als der Tabellensechste zu Borussia Dortmund reiste, das damals von Karl-Heinz Feldkamp trainiert wurde.

Die Mannschaft musste mit einer 1:1-Niederlage trotz 1:1-Halbzeit die höchste Niederlage der Bundesliga-Geschichte hinnehmen und war damit die erste Mannschaft. Dennoch schien die Mannschaft während der gesamten Saison nicht abstiegsgefährdet und belegte am Ende der Saison den achten Tabellenplatz.

Doch trotz seines Erfolgs wechselte Köppel zum DFB und Feldkamp übernahm seine Nachfolge in Bielefeld. Unmittelbar vor der Europameisterschaft 1984 wurde er zum Co-Trainer von Jupp Derwall berufen und übernahm Holger Osieck.

Er galt als Außenseiterkandidat für die Nachfolge von Derwall, nachdem er das Unternehmen vorzeitig verlassen hatte; stattdessen war er Teil eines Tandems mit Franz Beckenbauer, der zu diesem Zeitpunkt keine ausreichende Trainerlizenz besaß, als Übergangslösung bis zur Einführung des favorisierten Meistertrainers Helmut Benthaus, der damals bis 1985 beim VfB Stuttgart unter Vertrag stand, oder Dietrich Weise, der ebenfalls bis 1985 bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag stand oder als Assistent der bisherigen Olympia-Auswahl galt.

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Nur wenige Tage später fiel die Entscheidung für die Beckenbauer- und Köppel-Lösung nach der Absage. eine Vorvereinbarung von Benthaus. Die beiden Männer unterschrieben Verträge, die bis zum Abschluss der WM 1986 in Mexiko gültig waren.

Nach ihrem zweiten Platz bei der WM 1986 blieben die beiden zumindest bis zur EM 1988 im Amt, trotz der Rüge von DFB-Präsident Hermann Neuberger Köppel über seine offen formulierten Ansprüche als Beckenbauer-Nachfolger. Köppel hingegen legte Ende November 1986 sein Amt nieder, nachdem Beckenbauer ankündigte, seine Tätigkeit als “Teamchef” bis zur WM 1990 fortzusetzen und sich als alleiniger Verantwortlicher klar zu etablieren.

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