Henry Maske Vermögen

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Henry Maske Vermögen – Henry Maske ist ein ehemaliger deutscher Boxer, der in den 1980er Jahren als Amateur bemerkenswerte Erfolge erzielte, darunter die Krönung zum Olympioniken 1988 im Mittelgewicht und später die Krönung zum Profi-Weltmeister im Halbschwergewicht.

Mit seinen gepflegten öffentlichen Auftritten und seinem Boxstil erwarb er sich den Spitznamen „Gentleman“ und erlangte schnell bundesweite Popularität. Maske gilt als einer der Mitbegründer des sogenannten Box-Booms, der Anfang der 1990er Jahre durch Deutschland fegte.

Nach dem Fall der Berliner Mauer veränderte Henry Maske den Boxsport in Deutschland grundlegend und löste einen wahren Wirtschaftsboom aus, als er im März 1990 den Übergang vom Amateur- zum Profiboxer offiziell besiegelte.

Auch mit „Gentleman“ Henry Maske lieferte sich Michalczewski während seiner aktiven Zeit ein Fernduell, das im Fernsehen übertragen wurde.

Während beide gleichzeitig Weltmeister im Halbschwergewicht waren, vertrat Maske die International Boxing Federation , während Michalczewski die World Boxing Organization im Zeitraum von 1994 bis 1996 vertrat.

Sie standen sich nie im Ring gegenüber, da sie bei verschiedenen Promotern unter Vertrag standen, die nicht das Risiko eingehen wollten, überhaupt gegen ihre direkten Konkurrenten zu verlieren.

Außerdem waren die Ställe und damit ihre Boxer an eine Vielzahl unterschiedlicher Fernsehpartner gebunden, was die Verhandlungen erschwerte.

Elf Mal hatte Maske bis Ende 1996 seine Meisterschaft verteidigt, unter anderem gegen die drei ungeschlagenen Pflichtherausforderer Ernesto Magdaleno, Duran Williams und Egerton Marcus sowie gegen Graciano Rocchigiani.

Letzterer war zuvor ins Halbschwergewicht aufgestiegen und kämpfte 1994 gegen Chris Eubanklost, der unterlag, um die WBO-Meisterschaft im Supermittelgewicht. Beim Auftaktmatch im Mai 1995 standen sich erstmals zwei deutsche Profiboxer in einem WM-Kampf gegenüber.

Unter dem Motto „Eine Frage der Ehre“ entschieden sich die Organisatoren dafür, den Kampf an einem öffentlichen Ort auszutragen. Maske wurde für den Kampf eine Bezahlung von 1,6 Millionen DM garantiert, während Rocchigiani eine Gage von 1,15 Millionen DM erhielt.

Um den Kampf zu fördern, stellte Rocchigiani ihn als Konflikt zwischen Ost- und Westdeutschland dar, was das Maskenlager leugnete und stattdessen auf die sportliche Bedeutung der Veranstaltung hinwies.

Obwohl der Kampf schon ein Jahr früher stattfinden sollte, konnten sich Rocchigiani und sein damaliger Manager Klaus-Peter Kohl mit Sauerland nicht darauf einigen, was passieren würde, wenn Mask verlieren würde.

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Ende August 2006 behauptete Henry Maske, er sei mit Teddy Atlas, der zuvor mit Mike Tyson und Michael Moorer zusammengearbeitet hatte, in New York gewesen, um sich auf seinen Kampf gegen Tyrone Hill vorzubereiten.

Auch Manfred Wolke, ehemaliger Mask-Trainer, hatte seine Dienste angeboten, wurde aber von seinem Förderer Wilfried Sauerland wegen eines Interessenkonflikts abgelehnt.

Im November 2006 beschloss Sauerland jedoch, seine Meinung zu ändern, nachdem er von Axel Schulz ‘gescheiterter Rückkehrbemühung erfahren hatte. Nach der Trennung von Teddy Atlas am 18.

Dezember erklärte Henry Maske, dass er nach Wolke zurückkehren werde, um sein Trainingsregiment wieder aufzunehmen. Mehrere Kämpfe gegen aktive Profiboxer wurden von Henry Maske im Rahmen seiner Vorbereitungen für den Wettbewerb hinter verschlossenen Türen ausgetragen.

Um diese Vergleiche anstellen zu können, mussten sie in einem Wettkampfumfeld durchgeführt werden, in dem Ring- und Punktrichter anwesend waren.

„Conquest of Paradise“ von Vangelis lief im Hintergrund, als Henry Maske alias „The Gentleman“ den Ring betrat. Boxfans brachen in Beifall aus, während Maskes Gegner entsetzt die Flucht ergriffen. Im März 2007 gab der Boxer das Ende seiner Profikarriere bekannt.

Nur eine Niederlage musste „The Gentleman“ während seiner 32 Kämpfe umfassenden Profiboxkarriere hinnehmen. Bemerkenswerterweise hat diese Leistung den 1,90-Meter-Giganten in den Köpfen derer, die eine erfolgreiche Karriere im Sport anstreben, an vorderster Front gehalten.

Ende März 2007 schnürte Henry Maske zum letzten Mal seine Boxhandschuhe, um gegen Virgil Hill aus den Vereinigten Staaten von Amerika anzutreten und seine Karriere zu beenden.In der Olympiahalle in München fand am 31. März 2007 ein Kampf zwischen Virgil Hill und seinem Gegner statt.

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Beide Kämpfer einigten sich für den Kampf auf ein Gewichtslimit von 86 kg, was der Cruiserweight-Obergrenze zum Zeitpunkt des ersten Kampfes 1996 entsprach aus medizinischen Gründen zur Gewichtsreduktion gezwungen. Maske verblüffte das Publikum mit einer hervorragenden Leistung und widersetzte sich der landläufigen Meinung.

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