Henry Hübchen Steckbrief: Henry Hübchen ist ein Musiker, Musiker und Schauspieler aus Deutschland. Er wurde am 20. Februar 1947 in Berlin-Charlottenburg geboren. Henry Hübchen hat auch in Hörspielen gesprochen. Er galt damals als einer der besten Charakterdarsteller der DDR. Im wiedervereinigten Deutschland

Besonders bekannt durch seine Arbeit an der Berliner Volksbühne in Zusammenarbeit mit dem Theaterregisseur Frank Castorf und durch seine Rolle als ehemaliger DDR-Sportreporter Jaecki Zucker im Spielfilm Alles auf Zucker! erlangte er mit diesen beiden Projekten große Bekanntheit.

Henry Hübchen ist ein deutscher Schauspieler und Komponist, der in der DDR berühmt wurde. Dort ist er für seine Arbeit bekannt. Hübchen wurde am 20. Februar des Jahres 1947 im Berliner Bezirk Charlottenburg geboren. Er begann seine Schauspielausbildung an der Ernst-Busch-Schauspielschule in Ost-Berlin, die maßgeblich zur Entwicklung seiner Schauspielkarriere beitrug.

Henry Hübchen Steckbrief
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Er stieg in kurzer Zeit zu einem der bekanntesten Schauspieler der DDR auf. 1966 gab er sein Schauspieldebüt in „Die Söhne des großen Bären“, dem ersten von Defa Indian Productions produzierten Film. Hübchen wiederum wurde der Öffentlichkeit erstmals durch seine Arbeit an der Berliner Volksbühne in Zusammenarbeit mit dem Theaterregisseur Frank Castorf bekannt.

In dem Film „Jakob der Lügner“ von 1975, in dem er die junge jüdische Figur Mischa verkörperte, wurde er schließlich sogar für eine Oscar-Nominierung in Betracht gezogen. Bekannt wurde er jedoch durch seine Rolle in der Fernsehserie „Polizeiruf 110“, in der er zwischen 1972 und 2011 mehrfach vor der Kamera stand.

Hübchen hat im Laufe seiner Karriere immer wieder bewiesen, dass er ein ausgezeichneter Charakterdarsteller ist, sei es in der Rolle des Mannes, der ältere Frauen in dem Film „Camping Camping“ (1977) verführt, als mexikanischer Töpfer in „The Real Blue“ (1986) oder in der Rolle eines Herumtreibers in „The Bastard“ (1983).

Doch die Filme “Sonnenallee” (1999), “Lichter” (2003) und “Alles auf Zucker!” zählen zu seinen bekanntesten Werken. In “Sonnenallee” spielt er einen Unterhemdenvater namens Hotte Ehrenreich, und er und Katharina Thalbach haben im Film sexuelle Begegnungen.

Henry Hübchen Steckbrief
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(2004), für den er 2005 mit seiner Rolle als schlaue Berliner Bohème Jackie Zucker sogar den Deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller gewann. Dies war für seine Leistung im Film. Bis heute steht Henry Hübchen vor der Kamera, zuletzt 2019 in der Endzeit-Miniserie „8 Days“.

Im Rahmen seines Berufslebens engagiert sich Hübchen auch in der Musikbranche. So war er beispielsweise in der Fernsehsendung „Die Banken“ als Sänger mit den Bands „The Continentals“ und „Die Klosterbrüder“ zu sehen. Darüber hinaus war er für die Komposition mehrerer Songs für die Band City verantwortlich.

Seine Ehe mit seiner Frau Sanna Hübchen ist eine Privatangelegenheit, das Paar lebt derzeit gemeinsam in Berlin Pankow. Sie haben zwei Töchter zusammen, und ihre Namen sind Franziska und Theresa. Letzterer ist auch in der Schauspielbranche tätig.

Charlottenburg, in West-Berlin gelegen, ist der Stadtteil, in dem Henry Hübchen geboren wurde. Seine Eltern arbeiteten in den Bereichen Design bzw. Buchhaltung. Noch im selben Jahr, 1949, übersiedelte die Familie nach Ost-Berlin.

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Hübchen begann seine Karriere als Schauspieler in jungen Jahren und stieg schnell durch die Reihen auf. Er wirkte an mehreren Projekten mit, darunter der erste DEFA-Indianerfilm mit dem Titel Die Söhne des großen Bären, in dem er eine kleine Nebenrolle spielte (1965).

Nach dem Abitur und dem Abitur schrieb er sich für das Physikstudium an der Humboldt-Universität zu Berlin ein, verließ es aber nach nur einem Jahr. Seine Schauspielausbildung absolvierte er an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ in Ost-Berlin, wo er 1970 sein Diplom erhielt.

Nach seinem Bühnendebüt am Theater Magdeburg wurde er 1974 von Intendant und Regisseur Benno Besson in das Ensemble der Volksbühne Berlin berufen. Dort blieb er bis 2002 dauerhaft Mitglied des Ensembles.

Nach dem Fall der Berliner Mauer begann er mit dem Theaterregisseur Frank Castorf zusammenzuarbeiten, der ihn sowohl in klassischen als auch in zeitgenössischen Stücken, die er produzierte, als Charakterdarsteller einsetzte. Dies führte zu einer Zusammenarbeit zwischen den beiden. Eine Vielzahl von Rollen wurden von Hübchen gespielt, darunter:

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Franz Moor in Friedrich Schillers Die Räuber oder im Bühnenstück Pension Scholler: Die Schlacht bei Carl Lauf, Wilhelm Jacoby und Heiner Müller, wo er 1994 den Onkel Philipp gab. Beide Rollen wurden von Heiner Müller verkörpert. An der Volksbühne arbeitete er auch mit einer Reihe anderer Regisseure zusammen, darunter Brigitte Soubeyran, die ihm die Rolle des Britannicus in Jean Racines Stück übertrug.

Henry Hübchen erwarb seinen Abschluss in Schauspielkunstm der Hochschule für Darstellende Kunst „Ernst Busch“ in Ost-Berlin. Danach begann er seine Schauspielkarriere an einem Magdeburger Theater. 1974 war das Jahr, in dem er seine Arbeit an der „Ostberliner Volksbühne“ aufnahm. Seine Zusammenarbeit mit dem Theaterregisseur Frank Castorf war ein Sprungbrett für seine weitere Karriere. Aus diesem Grund wurde der Schauspieler zur beliebtesten Attraktion im Theater.

Henry Hübchen war 1986 als Theaterregisseur für die Inszenierung der Stücke „Vom Ende des Anfangs“ und „Guten-Nacht-Geschichten“ im „Ost-Berliner Friedrichspalast“ verantwortlich Rockband City und trug zu ihrer Arbeit bei. Sie arbeiteten während des gesamten Prozesses an einer Reihe von Songs zusammen.

Nach dem Fall der Mauer begann sich der Schauspieler auch in der westlichen Kultur einen Namen zu machen. Er trat in zahlreichen Filmen auf, darunter „The Shadow Man“ und „Revenge is Sweet“. Sein Film „Sonnenallee“, der als Klassiker gilt, hat ihm nach der Wiedervereinigung den größten Ruhm eingebracht. Henry Hübchen wurde 2005 für seine Leistung in dem Film „Alles aus Zucker!“ mit dem „Deutschen Filmpreis“ in der Kategorie „Bester Hauptdarsteller“ ausgezeichnet.

Im Juni 2006 wurde er für die Rolle des „Commissario Laurenti“ in der gleichnamigen italienischen Fernsehkrimiserie besetzt. Zusammen mit seiner Ex-Frau und seiner Tochter leitet Henry Hübchen eine Schauspielagentur, die sie alle führen. Eine weitere seiner Töchter ist ebenfalls in der Schauspielbranche tätig.

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Neben seiner Arbeit als Schauspieler trat Hübchen in verschiedenen Fernsehshows auf, darunter The Central Bank, und trat als Sänger mit den Bands The Continentels und Klosterbrüder auf. Er schrieb mehrere Songs für die Band City, darunter „Good Reasons“ und „Casablanca“, die beide auf dem gleichnamigen Album der Band zu finden sind.

Hübchen wurde 1981 und 1982 DDR-Meister im Brettsegeln. Irene Hofer und Sabine Lidl drehten 2010 die arte-Dokumentation Henry Hübchen – Mein Leben, in der es um sein Lebenswerk ging.

Henry Hübchen lebt derzeit mit seiner Frau Sanna, die als Handelsvertreterin tätig ist, in Berlin-Pankow. Henry und seine Frau waren einmal verheiratet, sind aber seit geraumer Zeit geschieden. Nora, Franziska und Theresa, die ebenfalls Schauspielerin ist, sind seine drei Töchter. Theresa ist auch Schauspielerin. Carmen Kopplin ist seine Lebensgefährtin, aber sie teilen sich derzeit keine Wohnung.

Zuvor hatte er Physik studiert, Songs für die Band „City“ (Casablanca) geschrieben und Anfang der 80er Jahre die DDR-Meisterschaft im Windsurfen gewonnen.

Doch die Schauspielerei war ihm wichtiger, und so studierte er an der Schauspielschule in Berlin. Danach wurde er am Theater Magdeburg in klassischen Rollen wie „Die Räuber“, „Dantons Tod“ oder „Amphitryon“ eingesetzt.

1974 war das Jahr, in dem ihn Benno Besson an die Ost-Berliner Volksbühne holte. Neben klassischen Stücken wurden auch moderne wie Heiner Müllers „Der Bau“, „Die Bauern“ oder „Die Schlacht“ aufgeführt.

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