Guido westerwelle todesursache: Der frühere deutsche Außenminister Guido Westerwelle ist gestorben. Der frühere FDP-Vorsitzende ist am Freitag im Alter von 54 Jahren in der Universitätsklinik Köln an Leukämie gestorben. Das teilte der Leiter der Westerwelle-Stiftung in Berlin mit.

“Wir sind in Streit geraten. Wir hatten ein Ziel im Kopf. Wir hatten einen fantastischen Tag zusammen und sind dankbar dafür. Es ist immer noch präsent. Am 18. März 2016 sprachen Guido Westerwelle und Michael Mronz in Köln, Deutschland. ” Laut Website der Westerwelle Foundation:

Guido Westerwelle war von 2009 bis 2011 Deutschlands erster offen schwuler Vizekanzler und Außenminister in der zweiten Regierung von Angela Merkel. Am 18. März 2016 starb Westerwelle im Alter von 56 Jahren. Von 2001 bis 2011 war er auch Parteivorsitzender .

Er war von Beruf Rechtsanwalt und gehörte von 1996 bis 2013 dem Deutschen Bundestag an. Bei der Bundestagswahl 2002 war er zudem erster und einziger Kanzlerkandidat seiner Partei und damit der bislang jüngste Kandidat für das Amt.

Im Herbst vergangenen Jahres suchte Westerwelle noch nach Präsenz. In Berlin war „Zwischen zwei Leben“ des ehemaligen Außenministers zu sehen. Auch im Fernsehen war er schon zweimal zu sehen. Der SPIEGEL hat Westerwelle vier Stunden lang zu seiner Leukämie befragt.

Guido westerwelle todesursache
Guido westerwelle todesursache

Im Juni 2014 wurde Westerwelles Blutkrebs entdeckt, während der Behandlung verschwand er weitgehend aus der Öffentlichkeit. Außerdem erhielt er eine Knochenmarktransplantation.

Der frühere deutsche Außenminister Guido Westerwelle ist im Alter von 54 Jahren an Krebs gestorben. 2014 gab er seinen Rückzug aus der Öffentlichkeit bekannt. Im vergangenen Jahr hielt er an seinem Optimismus fest, den Krebs zu besiegen.

Guido Westerwelle wurde im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen geboren. Infolgedessen praktizierten beide Elternteile als Anwalt. Das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, das er 1980 mit dem Abitur abschloss, war seine letzte Schule, die er wegen schulischer Schwierigkeiten verlassen musste.

Er studierte von 1980 bis 1987 an der Universität Bonn. Nach dem Ersten und Zweiten Juristischen Staatsexamen 1987 bzw. 1991 nahm er 1991 seine Tätigkeit als Rechtsanwalt in Bonn auf. 1994 promovierte er an der Fernuniversität Hagen zum Dr.

Guido Westerwelle, Rechtsanwalt aus Bad Honnef am Rhein, Deutschland, begann seine politische Karriere 1980 mit dem Eintritt in die FDP, wo er Mitbegründer der Jungen Liberalen oder Julis war, die nach der Regierung von 1982 die linksliberalen Jungdemokraten ablösten Rückgeld.

Als Hans-Dietrich Genscher 1988 zum Bundesvorsitzenden der Julis ernannt wurde, drängte er Westerwelle offensiv auf den Eintritt in den FDP-Bundesvorstand.

Einem größeren Publikum wurde Westerwelle erst bekannt, nachdem der FDP-Vorsitzende Klaus Kinkel ihn zum Generalsekretär der Partei ernannt hatte. Westerwelle erklärte in seiner Antrittsrede auf dem FDP-Bundesparteitag im Dezember 1994 die Liberalen zur “willigen Partei”.

Guido westerwelle todesursache
Guido westerwelle todesursache

Westerwelle führte seine Partei bei der Bundestagswahl 2009 auf rekordverdächtige 14,6 Prozent der Stimmen, indem er sich mit Merkels CDU/CSU zusammenschloss und eine Koalition mit Sozialdemokraten und Grünen als Alternative ausschloss.

Entsprechend früheren Angaben bildete er mit der CDU/CSU eine Koalitionsregierung.

Westerwelle, der am 28. Oktober als Außenminister und Vizekanzler vereidigt wurde, leitet nun das Auswärtige Amt. Seine Staatsministerin war Cornelia Pieper, eine enge politische Verbündete, und sein Staatsminister war Werner Hoyer, ein Experte für Außenpolitik.

Guido westerwelle todesursache

Hoyer hatte zuvor in derselben Funktion wie Kohl V. im Kabinett gedient. Westerwelle reiste nach Polen, in die Niederlande und nach Belgien, bevor er in einem umstrittenen Schritt nach Frankreich kam.

Guido Westerwelle hatte akute myeloische Leukämie, eine Art von Blutkrebs. Kranke Blutzellen verstopfen schnell Blut und Knochenmark, was das Wachstum neuer gesunder Zellen erschwert.

Der Einsatz fremder Knochenmarkszellen zur Behandlung dieser Art von Blutkrebs ist häufig die erfolgversprechendste, aber auch riskanteste Therapiestrategie.

0Shares