Bruno Manser Eltern

Bruno Manser Eltern: Bruno Manser, ein Schweizer Umwelt- und Menschenrechtsaktivist, starb vermutlich am 10. März 2005. Am 25. August 1954 wurde er geboren. Er lebte von 1984 bis 1990 mit dem Stamm der Penan im malaysischen Sarawak. Er organisierte zahlreiche Blockaden gegen Holzfirmen in der Gegend.

Nachdem er 1990 aus dem Wald aufgetaucht war, begann er, sich für die Erhaltung des Regenwaldes und die Rechte der indigenen Völker, insbesondere der Penan, einzusetzen. Dies löste einen Konflikt mit der malaysischen Regierung aus.

1991 gründete er zudem die Schweizer Non-Profit-Organisation (NGO) Bruno Manser Fonds, die heute als Bruno Manser Trust bekannt ist. Manser ging im Mai 2000 nach Sarawak und kehrte nicht zurück. Es wird angenommen, dass er gestorben ist.

Bruno Manser Eltern
Bruno Manser Eltern

Bruno Manser wurde am 25. August 1954 in eine Familie mit drei Mädchen und zwei Jungen geboren. Er war ein Mensch, der in jungen Jahren für sich selbst gedacht hat. Weil seine Eltern wollten, dass er Arzt wird, studierte er Medizin.

Manser war der Erste in seiner Familie, der das Abitur machte. Manser verbrachte drei Monate im Gefängnis in Luzern, Schweiz, weil er ein großer Fan von Mahatma Gandhis gewaltfreier Philosophie Satyagraha war. Aus diesem Grund verweigerte er den Militärdienst der Schweiz.

Ein Schaf- und Kuhhirte verbrachte nach seiner Haftentlassung 1973 die nächsten 12 Jahre auf Schweizer Alpweiden. Während dieser Zeit entwickelte Manser ein Interesse an Kunsthandwerk und Therapeutik sowie Höhlenforschung.

Er schnitzte Leder, hielt Bienen und stellte seine eigenen Kleider und Schuhe her. Auch Bergsteigen und technisches Klettern faszinierten ihn schon immer. Manser zog im Alter von 30 Jahren nach Borneo, um ein einfacheres Leben zu führen.

Bruno Manser war als Regenwaldschützer und Menschenrechtsaktivist einer der bekanntesten Persönlichkeiten der Schweiz. Er war auch Mitbegründer und langjähriger Präsident des Bruno-Manser-Fonds. Die Penan waren damals eines der letzten nomadischen Urwaldvölker der Erde. Mit ihnen lebte er von 1984 bis 1990 in Sarawak, Malaysia.

Er unterstützte die Penan in ihrem Kampf gegen die Holzfäller und wurde zum internationalen Sprecher der bedrohten Urwaldvölker. Als er sah, wie schnell der Regenwald von der Holzindustrie zerstört wurde, beschloss er, ihnen bei der Abwehr zu helfen. Seit seiner letzten Reise nach Sarawak im Mai 2000 wurde er nicht mehr gesehen.

Manser reiste nach Sarawak, Malaysia. Dort traf er die Penan, die im Dschungel lebten und viel umherzogen. Er lebte sechs Jahre (1984-1990) bei den Penan und lernte, wie man im Dschungel überlebt und wie die Penan lebten.

Bruno Manser Eltern
Bruno Manser Eltern

Als lokale Holzfirmen damit begannen, das Land der Penan zu zerstören und die einzigartigen Urwälder Borneos, die Manser gerade entdeckt hatte, abzuholzen, waren das schlechte Nachrichten für Manser. Abholzung zerstörte wichtige Vegetation, verseuchtes Trinkwasser, vertrieb Tiere und entweihte Kulturstätten der Penan. Die Lebensweise der Penan wurde zerstört.

Auf dem Weg ins Paradies brennt die Sonne so heiß, dass einem das Atmen schwerfällt und die Kleidung wie nasse Handtücher am Körper klebt. Creepers wickeln sich um Ihre Beine und Arme, Dornen stechen in Ihre Glieder und Blutegel kleben an Ihrer Haut.

Als sie wegfliegen, schlagen zwei Nashornvögel laut mit den Flügeln. Dem Geräusch zufolge fährt ein Zug durch die Bäume.

Je weiter wir jedoch in den Wald hineingehen, desto weniger werden es. Er verwandelt sich in einen laubbedeckten Waldboden, auf dem wir wie auf Kissen laufen. Riesige Bäume ragen in den Himmel. Es gibt eine blaugrüne Dämmerung, die in dieser Welt ohne Horizont vom Himmel zu kommen scheint.

Seit dem 25. Mai 2000 wurde er weder gesehen noch gehört. Bei den Durchsuchungen wurde nichts entdeckt. Am 10. März 2005 geschah Folgendes: Manser wurde laut Zivilgericht der Stadt Basel offiziell festgenommen.

Bruno Manser Eltern

Sie sind im Mai 2004 im Christoph Merian Verlag erschienen. Bruno Manser schrieb die Tagebücher, als er zwischen 1984 und 1990 mit den Penan im Dschungel von Sarawak lebte. Sie zeigen die Kultur der Menschen und wie sehr sie ihr Land schätzen. Sie arbeiten weiterhin für die Penan und andere Waldbewohner.

Die Familie schenkte die Tagebücher 2020 dem Museum der Kulturen in Basel. Aposphragisma brunomanseri, eine Spinnenart, wurde nach Manser benannt, weil sie in der Gegend lebt, in der er lebte oder verließ.

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